Bodenrichtwerte RLP | Statistische Auswertung und Visualisierung mit Google Earth

8 07 2008

Die Aufgabe bestand darin, die Bodenrichtwerte einer oder mehrerer Gemeinden in Rheinland-Pfalz zu recherchieren und mittels Google Earth grafisch darzustellen. Das Land Rheinland-Pfalz bietet hierzu einen Onlinedienst an, mit dem man die Bodenrichtwerte in den einzelnen Gemeinden abrufen kann. Für die Aufgabe sollten mindestens 30 Werte mit räumlichem Bezug zueinander erarbeitet werden. Das untenstehende Bild zeigt einen Ausschnitt aus BORIS.

Wir haben uns für die Gemeinden Kirchheimbolanden, Bolanden, Haide und Bischheim entschieden.

Der nächste Schritt bestand nun darin, die Bodenpreise aus BORIS in Google Earth zu übertragen. Dazu wurden an den enstprechenden Stellen Polygone gezeichnet, die später noch eingefärbt und mit verschiedenen Höhen versehen wurden. 

Doch vorher wurden die Bodenrichtwerte noch statistisch ausgewertertet. Dies geschah in Form einer sogenannten Urliste, eines Blatt/Stengel Diagramms sowie eines Säulendiagramms. 

Das obenstehende Bild zeigt das Blatt/Stengel Diagramm.

Nachdem die Daten statistisch aufbereitet wurden, legten wir die Farben sowie die Höhen der einzelnen Polygone fest und begannen anschließend mit der Visualisierung. Das fertige Ergebnis sah dann so aus:

Zum Abschluss werteten wir das Ergebnis nochmals in Textform aus und packten das ganze in eine Präsentation.

Hier nochmals ein paar Impressionen des fertigen Projekts:

  

 

Das kmzfile befindet sich hier.





GIS-Grundlagen Übung 3

13 05 2008

Die 3. Übung zur Vorlesung GIS-Grundlagen beschäftigt sich mit der Naturräumlichen Gliederung in Rheinland-Pfalz. Diese sollte mithilfe des Programms Quantum-GIS visualisiert werden. Dazu wurde vom Lehrstuhl das notwendige Kartenmaterial zur Verfügung gestellt. Die Aufgabe bestand nun darin, die naturräumliche Gliederung möglichst übersichtlich darzustellen. Mein Endergebnis sieht dann so aus: 

 

 

 

Bei der Erstellung der Karte ging ich folgendermaßen vor : Zunächst importierte ich die nötigen Kartengrundlagen in Form der TK 100, der Naturräume in RLP und der Naturschutzgebiete in RLP. Der nächste Schritt bestand darin, die Darstellung der einzelnen Ebenen anzupassen. Das untenstehende Bild zeigt den Ebenenbaum:

 

 

 

 

Da sich die Ebenen überlagern, wurde für alle Ebenen außer der TK100 und der Naturschutzgebiete eine abgestufte Transparenz eingestellt, von 70% bei den Haupteinheitengruppen bis zu 50% bei den Untereinheiten. Zusätzlich wurde die Sichtbarkeit der Ebenen der naturräumlichen Gliederung abhängig vom Maßstab eingestellt. Die Haupteinheitengruppen sind bis zum Maßstab 1:1.000.000 sichtbar, die Haupteinheiten von 1:500.000 bis 1:1.000.000 und die Untereinheiten von 1:1 bis 1:500.000.

 

 

 

 

Abschließend wurde die Darstellung der Naturschutzgebiete an ihre Größe angepasst, indem sie in drei Gruppen „Klein“, „Mittel“ und „Groß“ mit jeweils einer eigenen Farbe pro Gruppe eingeteilt wurden.

Das Bild unten zeigt eine Detailansicht der fertigen Karte